Alkohol am Steuer – Gefahren, Risiken und Folgen

Audiola AutoradiosDon’t drink and drive„, der Slogan der Kampagne gegen am Steuer, ist vielen bekannt. Nichts desto trotz sterben jährlich mehr als 1.800 Menschen durch Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss, mehr als 5.000 erleiden schwere Verletzungen. Die meisten Fahrer unterschätzen die Wirkung von Alkohol und setzen sich trotzdem ans Steuer. Dabei hat Alkohol einen erheblichen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit.  Autoradio.org fühlt sich in der besonderen Verantwortung über die Gefahren bei Alkohol am Steuer zu berichten und ist sehr engagiert insbesondere Fahranfänger darüber aufzuklären. Daher sind wir bemüht besonders durch die sozialen Medien darauf aufmerksam zu machen, dass Alkohol am Steuer als Straftat geahndet wird und jährlich viele Menschenleben kostet. Wir haben hier die wichtigsten Informationen über die Gefahren, Risiken und Folgen des Fahrens unter Alkoholeinfluss zusammen getragen.

Die Folgen von Alkohol am Steuer

Alkohol am SteuerBereits bei 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko der Fahrer. Rote Ampeln und andere Fahrzeuge werden nur noch verzögert wahrgenommen, die Reaktionszeit wird größer und Entfernungen können schlechter eingeschätzt werden.

Bei bereits 0,8 Promille verdoppelt sich die Reaktionszeit von 0,8 auf 1,6 Sekunden – das sind bei einer 80kg schweren Person bereits 3 Bier. Ab 1,0 Promille treten starke Schwierigkeiten beim Sprechen sowie Gehen auf und das Fahren ist in diesem Zustand auf das höchste unverantwortlich.

Alkohol am Steuer ist und bleibt kein Kavaliersdelikt

Bereits das Fahren ab 0,5 Promille zieht ernsthafte Konsequenzen mit sich. Beim Erstverstoß müssen Sie mit bis zu 3 Monaten Fahrverbot, bis zu 3000€ Geldbuße und vier Punkten in Flensburg rechnen. Ab 1,1 Promille müssen Sie Ihren Führerschein sogar für 6 Monate abgeben. Weitere Informationen dazu finden Sie auch unter https://www.bussgeldkatalog.com/alkohol-am-steuer/.

Tipp! Hinzu kommt, dass die Kaskoversicherung ab 1,1 Promille keine Kosten übernimmt – unter 1,1 Promille wird nach Unfallhergang entschieden.

Promille-Wert Folge
0,5 Unfallrisiko verdoppelt sich
0,8 Reaktionszeit verdoppelt sich
1,0 starke Schwierigkeiten beim Sprechen und Gehen

Jugendliche und Fahranfänger unter 25 sind am häufigsten an Alkoholunfällen beteiligt.

Seit dem 1. August 2007 gilt für Fahranfänger in Deutschland in der Probezeit generell das Alkoholverbot (§ 24 c StVG). Bei einem Führerscheinverlust droht die MPU, die medizinisch-psychologische Untersuchung. Im Jahr 2012 haben von insgesamt 94.176 Teilnehmern ganze 48.217 wegen Alkohlauffälligkeit an der MPU teilgenommen. Eine durch Alkoholauffälligkeit verursachte Untersuchung kostet den Fahrer 383,18€. Dies gewährleistet jedoch nicht automatisch das Bestehen der Prüfung. Nur etwa 56 Prozent aller begutachteten Personen wurden als „geeignet“ bewertet. 37 Prozent dagegen als „ungeeignet“ und weitere 7 Prozent als „nachschulfähig“.

Wie bleibt man auf der Party trocken?

StopGruppenzwang ist oft ein Grund, warum Fahrer ebenfalls zum Alkohol greifen, obwohl Sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Dabei gibt es viele Alternativen und Möglichkeiten, auch ohne Alkohol Spaß auf Partys zu haben:

  • Suchen Sie auf Partys andere Fahrer und Gleichgesinnte
  • Probieren Sie mal alkoholfreie Cocktails aus
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften und entscheiden Sie vorher, wer Fahren wird
  • Lassen Sie sich nicht von anderen überreden, doch zu trinken – das ist es nicht wert
  • Und überreden Sie andere nicht zum Trinken, wenn Sie mal nicht fahren müssen

Alkohol am Steuer ist eine Gefahr für sich – und für andere Verkehrsteilnehmer. Riskieren Sie nicht unnötig das Leben anderer und schützen Sie sich selbst. Trinken Sie nicht, wenn Sie fahren müssen – oder nehmen Sie ein Taxi und lassen Sie das Auto stehen.

Autoradio.org setzt sich gegen Alkohol am Steuer ein und informiert insbesondere Fahranfänger über die Gefahren und Folgen von Alkohol am Steuer. 

Vor- und Nachteile des Verbots von Alkohol am Steuer

  • mehr Sicherheit im Straßenverkehr
  • inzwischen gibt es Kontrollgeräte für unterwegs
  • Vielen ist nicht bewusst, wie sehr Alkohol Ihr Fahrvermögen beeinflusst

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