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Einparkhilfen – damit das Einparken zum Kinderspiel wird

EinparkhilfenSchaut man sich die Unfallstatistiken in Deutschland an, ereignet sich ein Großteil der Blechschäden auf dem Parkplatz. Gerade beim Rückwärts-Einparken ist die Gefahr sehr hoch, dass man ein anderes Auto übersieht oder den Abstand zum Bordstein falsch einschätzt. Deswegen sind immer mehr Neuwagen mit praktischen Einparkhilfen ausgestattet. Ein Einparkassistent nutzt 4-8 Sensoren, um den Abstand zu umliegenden Autos und Gegenständen zu messen. Zusätzlich verfügt das Fahrzeug meist über eine Rückfahrkamera, die eine bessere Sicht beim Einparken ermöglicht. Obwohl sich Einparkhilfen in erster Linie in neueren Autos finden, kann man ebenso bei älteren Wagen eine Einparkhilfe nachrüsten.

Einparkhilfe Test 2018

Was versteht man unter einer Einparkhilfe?

EinparkhilfenEine Einparkhilfe, die in neuen Autos auch häufig als Einparkassistent bezeichnet wird, ist ein System, das den Autofahrer beim Einparken des Fahrzeugs unterstützt. Das Auto ist mit mehreren Sensoren ausgestattet, die sich über das Fahrzeug verteilt an der Karossiere befinden. Weil die Sensoren oftmals in der Farbe des Fahrzeugs lackiert sind, fallen sie weniger auf und beeinträchtigen die Optik des Wagens nicht. Die Anzahl der Einparkhilfe-Sensoren ist in erster Linie von der Breite des Fahrzeugs abhängig.

Während ein Kleinwagen von VW beispielsweise lediglich 8 Sensoren besitzt, verfügt ein breiter Mercedes eventuell über 8 Sensoren. Grundsätzlich gilt: Je mehr Sensoren sich am Auto befinden, desto präziser unterstützt das System beim Einparken. Ein Großteil der Einparkhilfen arbeitet mit Ultraschall-basierten Systemen. Das bedeutet, die Sensoren senden bestimmte Frequenzen aus, die das menschliche Gehör nicht wahrnehmen. Zusätzlich sind die Einparkhilfe-Sensoren in der Lage, den auftreffenden Ultraschall zu registrieren und damit den Abstand zum Bordstein, anderen Fahrzeugen oder Personen zu messen.

Allerdings gibt es noch weitere Systeme, wie folgende Tabelle zeigt:

System Beschreibung Wird unter anderem für folgende Marken verwendet
Ultraschall-basiertes System Die Sensoren senden und empfangen Ultraschallsignale
Radar-basiertes System Radar-basierte Systeme funktionieren ähnlich wie Ultraschall-basierte Einparkhilfen. Allerdings senden und empfangen die Sensoren Radarsignale.
Kamera-basiertes System Eine Einparkhilfe mit Kamera wird auch als Kamera-basiertes System bezeichnet. Dabei ist das Fahrzeug meist mit einer Front- und Rückfahrkamera ausgestattet, die das Einparken erleichtert.
Selbstlenkendes System Ein selbstlenkendes System ist dank Sensoren, elektro-mechanischer Servo-Lenkung und optionaler Rückfahrkamera in der Lage, eine Parklücke zu vermessen und das Auto selbstständig hineinzumanövrieren.
  • VW (beispielsweise Golf)
  • Mercedes
  • BMW

Oftmals unterstützt eine Einparkhilfe den Fahrer nicht nur dabei, das Auto unbeschadet in eine enge Parklücke zu fahren. Die Frontkamera sowie die Sensoren messen während der Fahrt außerdem den Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen oder benachrichtigen den Fahrer, wenn sich ein Auto neben ihm im toten Winkel befindet. Viele Verwender einer Einparkhilfe mit Kamera schätzen die Technik außerdem dafür, dass sie auf der Autobahn dabei hilft, den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand zum vorausfahrenden Auto einzuhalten.

Zeigt das System Fehler an, müssen die Sensoren eventuell gereinigt werden: Weil sich die Sensoren einer Einparkhilfe außen am Fahrzeug befinden, sind diese genauso wie andere Bauteile am Auto Regen, Schnee oder Dreck ausgesetzt. Wenn die Sensoren verschmutzen oder durch Wasser beziehungsweise Schnee verstopfen, werden die Signale unter Umständen falsch ausgewertet. Wer beim Einparken auf einen Gegenstand oder ein Auto hingewiesen wird, obwohl sich weder Personen noch Fahrzeuge oder Gebäude in der Nähe befinden, sollte die Sensoren auf Verschmutzungen hin überprüfen.

Einparkhilfe zum Nachrüsten – ist das möglich?

Eine Einparkhilfe verringert also das Risiko für Unfälle beim Einparken. Dieser Vorteil weckt selbstverständlich das Interesse vieler Menschen, die sich jedoch nicht unbedingt ein neues Fahrzeug zulegen möchte. Wer sich ein bisschen in Elektrofachgeschäften wie Conrad, Media Markt oder Saturn umsieht, entdeckt mit Sicherheit eine Einparkhilfe zum Nachrüsten. Auch bei ebay oder Amazon erhält man problemlos geeignete Produkte, wenn man am PKW oder Wohnwagen eine Einparkhilfe nachrüsten möchte. Wer handwerklich ein bisschen begabt ist, der kann eine Einparkhilfe mit Rückfahrkamera durchaus selbst am Auto montieren. Wenn man kein Fachmann ist, empfiehlt sich das DIY-Projekt nur, wenn die Einparkhilfe funkt und im Heck eingebaut werden soll. Wenn eine Auto-Einparkhilfe vorne und hinten montiert werden soll, wendet man sich besser an eine professionelle Werkstatt wie A.T.U. oder BOSCH-Vertragspartner.

Wer sich den Einbau trotzdem zutraut, findet jedoch problemlos im Internet verschiedene Anleitungen, wie eine Einparkhilfe kabellos am vorne am Nummernschild oder am Heck eingebaut werden kann. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass man die Einparkhilfe ohne Bohren kaum einbauen kann. Für die Montage legen einige Firmen zwar praktische Kegelbohrer bei, um sauber zu arbeiten, sollte man die Arbeit einen Bohrmaschine verwenden. Wer die Einparkhilfe vorne und hinten selbst korrekt installiert, sodass diese akustisch korrekt arbeitet, spart je nach Auto viel Geld. Sucht man eine Werkstatt auf, um eine Einparkhilfe nachrüsten zu lassen, sollte man mit Kosten zwischen 200 und 500 Euro rechnen.

Vor- und Nachteile einer Einparkhilfe

Wer sich nicht sicher ist, ob der nachträgliche Einbau einer Einparkhilfe mit Rückfahrkamera sinnvoll ist oder ob man weiterhin dem Blick in den Spiegel vertraut, dem verhilft folgende Pro- und Contra-Liste eventuell zu einer Kaufentscheidung.

Eine Einparkhilfe im Auto verspricht folgende Vorzüge:

  • hilft beim Einparken
  • reduziert das Unfallrisiko
  • erkennt oftmals auch Personen
  • warnt vor Kollisionen auf der Straße
  • ein selbststeuerndes System übernimmt das Parken komplett
  • wenn eine Einparkhilfe funkt (Daten per Funk überträgt), ist eine aufwendige Verkabelung nicht notwendig

Die Nachteile sollten aber auch beachtet werden:

  • Montage der Einparkhilfe ohne Bohren kaum möglich
  • je nach Produkt und Auto ist der Einbau sehr aufwendig/teuer

Einparkhilfe Test verrät produktspezifische Stärken und Schwächen

Wer in seinem Auto eine Einparkhilfe nachrüsten möchte und das Produkt besonders günstig kaufen will, der schaut sich wahrscheinlich in einem Online-Shop um. Allerdings ist es als Laie nicht unbedingt einfach, die verschiedenen Produkte einzuschätzen und darunter die Einparkhilfe zu finden, die perfekt zu den eigenen Bedürfnissen passt. Wer sich nicht sicher ist, ob eine Einparkhilfe kabellos die richtige Wahl, der kann sich mit einem Einparkhilfe Test über den Artikel informieren. Ein Einparkhilfe-Vergleich, wie ihn beispielsweise die Stiftung Warentest oder Automagazine durchführt, informiert unabhängig über die verschiedenen Vor- und Nachteile der Systeme. Wer sich trotz des ausführlichen Testberichts nicht für ein Produkt entscheiden kann, kann auch einer der Empfehlung der Experten vertrauen: Die Einparkhilfe, die in mehreren Bereichen durch gute Leistungen aufgefallen ist und sich gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte, wird bei einem Einparkhilfe-Vergleich als Einparkhilfe-Testsieger gekürt. Sollte sich zu einem Produkt trotz Recherche im Netz kein hilfreicher Einparkhilfe-Test finden, stellen die Erfahrungen bisheriger Nutzer ebenso eine gute Orientierung dar. Ist der Einparkhilfe-Testsieger zu teuer, kann man im jeweiligen Shop außerdem einen Preisvergleich durchführen, sodass man im Handumdrehen eine günstige Einparkhilfe zum Nachrüsten findet.

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