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Reboarder – mit dem neuen i-Size-Gesetz Kleinkinder sicherer transportieren

Reboarder Unternimmt man mit seinen Sprösslingen Autofahrten aller Art, benötigt man einen guten Kindersitz, der die Sicherheit erhöht und bei einem Unfall vor Verletzungen schützt. Die klassische Babyschale für Neugeborene und Babys kann allerdings Kinder nicht lange begleiten, da die nur bis zu einem Gewicht von etwa neun Kilogramm geeignet ist und vielen Babys schnell zu eng wird. Für welchen Kindersitz entscheidet man sich also danach? Welcher Kindersitz ist am besten geeignet, um dem Kind möglichst viel Sicherheit zu bieten? Und welcher Sitz ist überhaupt gesetzlich vorgeschrieben? All diese wichtigen Fragen rund um das Thema beantworten wir nachfolgend.

Reboarder Test 2018

Die Babyschale ist zu klein – was kommt danach?

Reboarder Wessen Kind aus der Babyschale herausgewachsen ist, benötigt einen guten Sitz-Nachfolger, der mehr Raum, Beinfreiheit, eine aufrechtere Position, aber auch praktische Features bietet. Allerdings ist nicht jeder Kindersitz als Nachfolger geeignet, aber auch nicht jedes Modell gesetzlich erlaubt. Eltern finden sich häufig in einem regelrechten Wirrwarr von EU-Normen, Herstellern, Modellen und Kindersitz-Typen wieder, das den Kauf eines guten Produktes im Rahmen des eigenen Budgets erschweren kann.

Wichtig zu wissen ist, dass 2018 ein Übergangsjahr darstellt, in welchem Herstellern noch freigestellt wird, ihre Kindersitze nach i-Size Richtlinien zuzulassen – danach werden mit der Zeit alle Kindersitze als Nachfolger auf die Babyschale nur noch nach i-Size Richtlinien geprüft. Das bedeutet, dass zwar noch keine Pflicht 2017 oder 2018 besteht, i-Size Kindersitze zu kaufen, aber es sich für Eltern dennoch jetzt schon lohnt, diese in Anspruch zu nehmen. Warum, können Sie nachfolgend genauer erfahren.

i-Size Reboarder für mehr Kindersicherheit unterwegs

Bei der Bezeichnung i-Size handelt es sich im Grunde genommen um Kindersitze, die der neuen EU-Verordnung ECE R129 entsprechen. Diese werden nicht länger nur nach Gewicht des Kindes klassifiziert und gewechselt, sondern vor allem nach dessen Größe. Die Kindersitze der Gruppe I müssen nach der neuen Verordnung außerdem die Möglichkeit bieten, dass das Kind mindestens bis zum 15. Monat rückwärts fahren muss. Besser ist es sogar, wenn der Sitz das noch längere rückwärtsgerichtete Fahren erlaubt, beispielsweise bis zum 24. Lebensmonat oder bis zu einer Größe von etwa 105cm (welche einem drei bis vier Jahre altem Kind entspricht). Doch diese Eigenschaften sind nicht die einzigen, die i-Size Sitze erfüllen müssen: Auch eine Isofix-Befestigung spielt nach dem Reboarder Test eine große Rolle, um am Markt überhaupt als i-Size zugelassen zu werden. Das liegt daran, dass Isofix-Systeme sich bisher als deutlich sicherer erwiesen haben, da eine Fehlinstallation vermieden wird und der Kindersitz bei Unfällen nicht so stark bewegt werden kann.

Vor- und Nachteile eines Reboarders

  • Ein Reboarder Kindersitz ist nach dem Vergleich ein deutlich sicherer Begleiter für Babys und Kleinkinder, die nicht mehr mit der Babyschale fahren können. So ist erwiesen, dass der Nacken von Babys und Kleinkindern sich bis zum vierten Lebensjahr noch nicht selbst ausreichend stabilisieren kann, sodass dieser bei Unfällen in vorwärtsgerichteter Fahrtrichtung durch das nach vorne Schleudern besonders gefährdet ist. Zudem passieren Auffahrunfälle statistisch gesehen häufiger, sodass vorwärtsgerichtete Kinder in diesem Fall geschädigt werden könnten (deutlich wahrscheinlicher, als durch einen auffahrenden Hintermann bei umgekehrter Sitzrichtung).
  • Weil der Nacken der Kinder ab anderthalb Lebensjahren stabiler und stärker wird, also dessen Muskulatur, ist der Reboarder Kindersitz bis mindestens zu diesem Zeitpunkt empfohlen.
  • Einige Länder wie Schweden haben den Reboarder Kindersitz übrigens schon länger eingeführt und die Mindest-Nutzungszeit längst erhöht, da dessen Nutzung sich als stärkster Faktor in Sachen Kindersicherheit im Auto erwiesen hat.
  • Die Art der Befestigung variiert je nach Auto

Die verschiedenen Reboarder – der Testsieger für jedes Auto und Budget: Ein Reboarder Autositz wird hauptsächlich in zwei Kategorien unterteilt: Zunächst einmal gibt es den Reboarder mit Isofix, dann gibt es Reboarder ohne Isofix zu kaufen. Ansonsten unterscheiden sich die Varianten nur noch in ihrer Ausstattung, Optik und der möglichen Nutzungsdauer.

Wer kann Reboarder mit Isofix nutzen?

Reboarder mit Isofix kann nach dem Reboarder Test nur derjenige nutzen, dessen PKW eine Isofix-Befestigungsmöglichkeit bietet, die ab Werk besteht. Manche PKWs lassen auch das nachträgliche Einbauen der Isofix-Befestigung zu, diese ist aber nicht bewiesen ebenso sicher, wie die ab Werk. Die Isofix-Befestigung ermöglicht es, dass der Reboarder mit Isofix durch ein Klick-System aus Stahl und Kunststoff an dem Rückbank-Sitz-Gestell des Wagens befestigt werden kann, sodass der Anschnallgurt im Prinzip nicht mehr benötigt wird. Der Reboarder Autositz bewegt sich in diesem Fall selbst bei Unfällen kaum und ist daher sicherer, als die meisten anderen Kindersitze. Reboarder mit Isofix sind nach dem Reboarder Test i-Size Sitze, wenn diese dementsprechend zertifiziert wurden.

Wer kann Reboarder ohne Isofix nutzen?

Reboarder ohne Isofix sind nach dem Reboarder Test für alle Eltern gedacht, die ein Auto ohne vorgesehene Isofix-Befestigungsmöglichkeit fahren. Obwohl die Reboarder ohne Isofix nicht nach dem i-Size Standard zertifiziert werden können, sind sie oftmals wesentlich sicherer, als vorwärtsgerichtete Kindersitze – denn viele Modelle kommen den Erfahrungen nach mit einer sicheren fünf-Punkt-Gurt-Befestigung oder einem stabilisierenden Standfuß daher. Ein Kindersitz ohne Isofix bietet den Vorteil, dass man ihn auch nach dem Autowechsel problemlos einsetzen kann (beispielsweise bei Mietwagen), dafür ist es in der Regel kein Reboarder um 360 Grad drehbar, weil der Gurt den Sitz daran hindert.

Was beim Kauf auffällt und bedacht werden sollte

Wer sich jetzt nach einem passenden Kindersitz Angebot umsehen möchte, kann bereits verschiedenste Reboarder bekannter Hersteller und Marken entdecken, die im Shop bereits unter die Kategorie i-Size fallen oder mit praktischen und Sicherheits-erhöhenden Features daherkommen. So lassen sich nach dem Reboarder Test diese Features beiden Kindersitzen rückwärtsgerichteter Art entdecken:

Kriterium Hinweise
Bauweise
  • Reboarder 360 Grad drehbar – hierbei handelt es sich um Isofix-Modelle, die drehbar sind und somit das Hineinsetzen und Herausholen des Kindes in das und aus dem Auto vereinfachen
  • Reboarder mit Standfuß – dies sind Modelle ohne Isofix, die einen Standfuß besitzen, um für mehr Halt und Sicherheit zu sorgen, da dieser an das Auto und die Rückbank angepasst werden kann
  • Reboarder ohne Standfuß – ist die Befestigungsmöglichkeit allein schon ausreichend, um Bewegungen des Sitzes bei der Fahrt oder bei Unfällen zu vermeiden, benötigt der Sitz keinen Standfuß und kann in der Regel leichter eingebaut werden
  • Reboarder mit Schlafposition – weil Kinder im Auto häufig einschlafen oder zur Ruhe kommen wollen, bieten manche Reboarder wie beispielsweise Modelle der Reboarder Maxi Cosi Varianten einen Hebel, mit dem sich der Winkel verstellen und der Sitz zu einer Art Liegefläche machen lässt
Gewicht
  • Sitze bis 25kg – es gibt auch Reboarder zu kaufen, die bis 25kg nutzbar sind und daher Kinder sicher halten können, die bis zu sechs Jahre alt sind
  • Sitze bis 36kg – obwohl es auch Reboarder bis zu 36kg Gewicht des Kindes zu kaufen gibt, ist es keine Empfehlung, diese zu nutzen. Zwar scheinen sie wegen der langen Nutzungsdauer lukrativ, dafür büßt das Kind in dem Alter häufig an Beinfreiheit ein

Ein bester Reboarder oder normaler Kindersitz (falls das Kind schon größer ist) kann in der Regel bei Marken wie diesen gekauft werden, wie Testberichte und ein Preisvergleich zeigen:

  • Reboarder Cybex
  • Reboarder Maxi Cosi
  • Britax Römer
  • Osann
  • Concord
  • Joie
  • Axkid
  • Hauck
  • Besafe
  • Recaro

Ob eine Reboarder Cybex oder Maxi Cosi Variante – wissen sollte man in jedem Fall, dass sich Reboarder wegen recht hoher Preise nicht unbedingt günstig kaufen lassen, es sei denn, sie sind im Angebot oder Sale vorzufinden. Das liegt daran, dass Hersteller wesentlich strengeren Richtlinien und Prüfungen unterliegen, wenn sie einen i-Size Kindersitz oder Reboarder jeglicher Art auf den Markt bringen wollen, da vor allem eine sichere Befestigungsmöglichkeit im Vordergrund der Produktion steht.

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